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Aufklärung auf der Autobahn

Er ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man seinen Einflussbereich für den Tierschutz nutzen kann: Der Spediteur Markus Barth wirbt auf riesigen LKWs gegen Tiertransporte und für vegetarische Ernährung. Wie reagieren die Autofahrer?


„Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit“, erklärt Mahatma Gandhi auf einer LKW-Plane der Spedition Barth aus Laupheim. Auch Zitate von Albert Einstein, Theodor Heuss und Albert Schweitzer zieren seit rund 14 Jahren die LKWs der Spedition Barth.


Einige Tierschutzorganisationen dürfen die Werbefläche der LKWs kostenlos nutzen, Barth übernimmt sogar die Druckkosten. Der Vegetarierbund nutzt die Werbefläche, um auf die gesellschaftliche Unterscheidung von Schwein und Hund und seine Karnismus-Kampagne („Wen streicheln, wen essen?") aufmerksam zu machen . Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten kämpft gegen den illegalen Welpenhandel und Animals Angels fordert ein Ende der Tiertransporte.

»Fahrer werden häufig angesprochen«


„Ich möchte die Konsumenten mit den Zitaten zum Nachdenken anregen“, erklärt Barth sein Engagement. Die Rückmeldungen der anderen Autofahrer seien zu 99% positiv; oft würden die Fahrer persönlich auf die Zitate angesprochen. „Nur in Ausnahmefällen, wenn jemand Jäger oder Schlachter ist, stoßen wir auf Unverständnis“, so Barth.


Der Laupheimer Spediteur lebt seit sechs Jahren vegan, vorher war er bereits 20 Jahre lang Vegetarier. Vor vierzehn Jahren beschloss er, mit seinen Überzeugungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Er transportiert auch immer wieder Hilfsgüter für die Straßenhunde nach Rumänien – auf eigene Kosten.


2008 wurde er von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland mit dem Progress-Award als tierfreundlichste Spedition ausgezeichnet.

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