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Von Gast

Februar 14, 2021

Eine gesunde und schmackhafte Alternative zu klassischem Braten mit Fleisch ist der vegane Nussbraten. Dieses Gericht kann mitunter sogar diejenigen überzeugen, die sich nicht vegan ernähren. Es lässt sich gut vorbereiten und ist hervorragend für festliche Anlässe geeignet.

Für den Nussbraten können verschiedene Arten von Nüssen verwendet werden. Soll der Braten gut gelingen, beginnt alles schon mit der Auswahl der richtigen Nüsse. Ein Gastbeitrag von Natalie Heinemann („Kochen mit Genuss“).

Die richtigen Nüsse auswählen

Für den Nussbraten können Walnüsse, Haselnüsse oder Cashewkerne verwendet werden. Die Art der Nüsse trägt zum Geschmack bei. Walnüsse verleihen dem Braten eine herzhafte, deftige Note. Eher mild schmecken Cashew-Kerne.

Nüsse sind reich an Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Im Handel werden häufig Nüsse aus dem Ausland angeboten. Wer kann, sollte möglichst Nüsse aus Deutschland kaufen, da sie über eine bessere Ökobilanz verfügen. Das Bio-Siegel garantiert den biologischen Anbau. Bei Nüssen aus dem Ausland sollte ein Siegel für Fair Trade vorhanden sein.

Zutaten für 8 Portionen

  • 100 Gramm Walnüsse*
  • 100 Gramm Mandeln
  • 200 Gramm Champignons
  • 2 Esslöffel Flohsamen
  • 2 Esslöffel Leinsamen
  • 100 Gramm braune Linsen, gekocht
  • 2 Esslöfffel Kichererbsenmehl
  • 100 Milliliter Rotwein
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Esslöffel Sojasauce
  • 50 Gramm Räuchertofu
  • 1/2 Stange Porree
  • 15 Gramm getrocknete Steinpilze
  • 2 Teelöffel Ahornsirup
  • 1 Esslöffel Hefeflocken
  • 1/2 Teelöffel Rosmarin, gemahlen
  • 1 Teelöffel Thymian, getrocknet
  • 2 1/2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer

*Statt Walnüssen können auch Haselnüsse oder Cashewkerne verwendet werden.

So gelingt der Braten

Zwiebeln und Knoblauch schälen. Porree gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steinpilze in 150 Milliliter warmem Wasser 20 Minuten lang einweichen und dann abgießen. Vom Einweichwasser 50 Milliliter aufheben. In einer Pfanne 1/2 Esslöffel Olivenöl erhitzen und den Porree darin 5 Minuten anbraten. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen, dann vom Herd nehmen.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Champignons putzen und in Würfel schneiden. Sellerie in Würfel schneiden, dazu eignet sich ein Gemüseschneider (ein passendes Gerät findet ihr hier).

Übriges Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und dann Champignons, Sellerie und Zwiebeln ungefähr 10 Minuten darin anschmoren. Linsen und Knoblauch dazugeben und weitere 3 Minuten braten.

Flohsamen im zurückgelassenen Einweichwasser der Pilze und weiteren 50 Milliliter Wasser einweichen. Leinsamen in 4 Esslöffel Wasser einweichen. Alles 5 Minuten quellen lassen. Rotwein unterrühren und alles noch 2 Minuten lang schmoren.

Nüsse und Mandeln hacken oder in der Küchenmaschine zerkleinern.

Kichererbsenmehl unter die Gemüsemischung rühren. Räuchertofu zerbröseln und ebenfalls unterrühren. Leinsamen und Flohsamen abgießen und unterheben. Alles mit Ahornsirup, Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen.

Porree in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Nussmischung dazugeben. Braten mit Alufolie abdecken und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze 45 Minuten backen. Die Folie entfernen und weitere 15 Minuten backen.

Braten aus dem Ofen nehmen und ungefähr 10 Minuten auskühlen lassen. Dann auf eine vorgewärmte Bratenplatte stürzen.

So lässt sich der Braten vorbereiten

Der Nussbraten kann gut vorbereitet werden. Er wird nach diesem Rezept zubereitet und 45 Minuten gebacken. Er bleibt in der Kastenform und muss auskühlen. Im Kühlschrank kann er ungefähr drei Tage lang aufbewahrt werden. Er wird dann noch 30 Minuten im Backofen bei 190 Grad Ober- und Unterhitze gebacken, bevor er serviert wird.

Zum Schluss können fein gewürfelte Walnüsse über den warmen Nussbraten gegeben werden (hier ein passender Beitrag über die positiven Einflüsse der Walnuss auf die Gesundheit).

Das passt dazu

Dieser Braten kann mit Kartoffeln, Klößen oder Kroketten serviert werden. Dazu passen verschiedene Gemüsesorten wie Rotkohl, Grünkohl, aber auch grüne Bohnen oder feines Möhrengemüse.


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