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Klimawandel durch Fleischkonsum

Von Lucy

September 6, 2016

Weniger Fleisch für ein besseres Klima: Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt in einem aktuellen Gutachten neue Maßnahmen für den Klimaschutz in Deutschland. Ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz ist den Experten zufolge der Verzicht auf Fleisch und Wurst.

Forscher sind sich einig: Butter, Rindfleisch, Käse und Quark, Schweinefleisch sowie Geflügelfleisch sind besonders schädlich für das Klima. In internationalen Studien werde eine Reduktion des Anteils tierischer Produkte deshalb ausgesprochen häufig vorgeschlagen, schreibt das wissenschaftliche Expertengremium in dem Gutachten.

Pflanzenkost ist der beste Umweltschutz

Vor allem deutsche Männer verzehren deutlich mehr Fleisch, als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt: 300 bis 600 Gramm pro Woche wären in Ordnung – der männliche Deutsche konsumiert aber 1,1 Kilogramm, vor allem Wurst.

Hielte sich die Bevölkerung an die Empfehlungen der DGE, ließen sich im Jahr 22,3 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen, rechnen die Wissenschaftler vor. Eine vegetarische oder vegane Ernährung würde entsprechend stärker ins Gewicht fallen.

Die Beamten haben sich jetzt zum Ziel gesetzt, den Konsum tierischer Produkte in Deutschland zu reduzieren. Sie wollen die Bevölkerung mit Kampagnen über die Auswirkungen der Ernährung auf den Klimawandel informieren. Zudem ziehen sie in Betracht, tierische Produkte mit der vollen Mehrwertsteuer zu belegen, statt wie bisher mit dem reduzierten Satz.

Ich bin Journalistin, lebe seit acht Jahren vegan und beschäftige mich seitdem intensiv mit pflanzlicher Ernährung und bewusstem Konsum. Meine Mission: Ich möchte mehr Menschen für eine gesunde, vegane und vollwertige Ernährung und einen bewussten Lebensstil begeistern. Denn ich glaube, dass wir alle die Welt besser machen, wenn wir bewusst entscheiden, was wir essen, konsumieren und kaufen – und was nicht.


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